Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Kurzbeschreibung

Im ersten Teil dieser Arbeit werden die gebräuchlichen Konzepte zur Anpassung eines Hf-Generators, an die in der Regel variable Impedanz einer ICRH-Antenne verglichen und in ihren Vor- und Nachteilen ausführlich diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei möglichen Resonanzerscheinungen, die durch die meist lange Übertragungsleitung und die darin enthaltenen Diskontinuitäten (z.B. periodische Isolatorelemente) angeregt werden können. Über entsprechende Betriebserfahrungen am Beispiel der ICRH-Anlagen an ASDEX und W7AS wird berichtet. Für die hier bei den verschiedenen Frequenzbereichen auftretenden Resonanzprobleme werden Lösungsvorschläge gebracht. Im zweiten Teil der Arbeit wird ein neuartiges Konzept zur breitbandigen Antennenanpassung an die variable Antennenlast vorgeschlagen. Dieses Konzept lehnt an den bei der Mikrowellenübertragung gebräuchlichen Mehrstufentransformator an und dürfte, auf ICRH-Anlagen übertragen, erhebliche Vorteile im Vergleich zu den zuvor beschriebenen Lösungen bringen. Zu nennen ist vor allem die damit mögliche breitbandige Anpassung an die variable Last bei vergleichsweise einfachem technischen Aufbau.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BRAUN F, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP 4/247 DE (1991) 28 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
Datensatznummer: 199111278 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de