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  • Mathematische Beschreibung der Wärmetechnik des Koksofensystems unter besonderer Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen den Teilsystemen "Kokskammer" und "Koksofenheizzug"

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurden die Teilmodelle "Wärmeleitung im Besatz" und "Wärmeleitung in der Läuferwand gekoppelt. Als Randbedingung wurde die aus Messungen verfügbare heizzugseitige Wandtemperatur vorgegeben; auch der Wärmestrom kann als Randbedingung vorgegeben werden. Es wurden zahlreiche Parametervariationen durchgeführt, die sich zum einen mit der Wärmeübertragung durch die Läuferwand und zum anderen mit der Beeinflussung des Garungsablaufes durch die Besatzparameter befassen. Der dominante Einflußfaktor auf den Verkokungsfortschritt ist die Heizzugtemperatur in Verbindung mit der Stärke bzw. Wärmeleitfähigkeit der Läuferwand. Auch der Einfluß der Schüttdichte ist beträchtlich. Alle anderen untersuchten Einflüsse sind demgegenüber von geringerer Bedeutung. Das Zusammenspiel aller Einflußfaktoren auf den Ausgarungszustand eines realen Koksofens wurde simuliert. Die Simulationsrechnungen haben die Möglichkeiten aufgezeigt, durch den Einsatz von HWL-Läufersteinen das Temperaturniveau im Heizzug zu senken und damit die NO(x)-Bildung zu vermindern. Energetisch wirkt sich ein HWL-Steinmaterial nicht aus, da zum einen bestimmte Abgastemperaturwerte nicht unterschritten werden dürfen, zum anderen der Regenerator bereits eine sehr hohe Wärmerückgewinnung liefert.

Zusätzliche Angaben

Autoren: HUHN F, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, Bochum (DE);EISENHUT W, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 14078 DE (1992) 71 pp., MF, ECU 4, blow-up copy ECU 12
Verfügbarkeit: (2)
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