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Kurzbeschreibung

Zur Verbesserung des Umweltschutzes auf Kokereianlagen muß die Einsatzkohle bei angehängter Vorlage in die Öfen chargiert werden. Dies führt zu einer Verunreinigung des Rohteeres durch Kohlenstaub und andere partikelförmige Bestandteile. Durch solche Festoffe wird das Behältervolumen verringert und die Entsorgung der Teersedimente erschwert. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, die betriebliche Erprobung der umfassenden Reinigung des auf einer Kokerei anfallenden Teeres mit einer Dreiphasenzentrifuge. Die mit der Zentrifuge abgetrennten Feststoffe sollten in eine gut handhabbare Form überfuhrt werden. Zur Optimierung der Anlage hinsichtlich des Dauereinsatzes im Kokereibetrieb wurden drei Einrichtungen zur Durchflußregelung des Zulaufes zur Zentrifuge erprobt: (i) Taktgesteurtes Magnetventil; (ii) Exzenter-Schneckenpumpe (drehzahlregelbar); (iii) Kreiskolbenpumpe (drehzahlregelbar). Als einzige erweist sich die Kreiskolbenpumpe als für den kontinuierlichen Einsatz verwendbar. Die Zuverlässigkeit der Trennwirkung der Zentrifuge wurde auch unter Beweis gestellt. Trotz zum Teil erheblicher betrieblicher Schwankungen im Wassergehalt des Zulaufes erfüllt die Zentrifuge ihre Aufgabe der Flüssigphasentrennung uneingesschränkt gut.

Zusätzliche Angaben

Autoren: ARENDT P, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, DMT Institut für Kokserzeugung und Kohlechemie, Bochum (DE);STRACK M, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, DMT Institut für Kokserzeugung und Kohlechemie, Bochum (DE);HABERMEHL D, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, DMT Institut für Kokserzeugung und Kohlechemie, Bochum (DE);ROHDE W, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, DMT Institut für Kokserzeugung und Kohlechemie, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 14265 DE (1992) 58 pp., MF, ECU 4, blow-up copy ECU 6
Verfügbarkeit: (2)
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