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Kurzbeschreibung

Die Gemeinschaft ist davon überzeugt, daß strenge Umweltschutznormen nicht nur eine ökologische sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit sind. Auf dem Pariser Gipfel von 1972 wurde erstmals eine gemeinsame Unweltpolitik der Europäischen Gemeinschaften formuliert. Erst nach der Ölkrise und der überwundenen Rezession erfolgte 1983 eine Neuorientierung in der Denkweise der Gemeinschaft. Das Vorbeugeprinzip wurde Grundsatz der heutigen Politik. In den letzten 20 Jahren sind mehrere Richtlinien und Standards verabschiedet worden, und weitere Richtlinien in Vorbereitung sind. Um solche Richtlinien in wirksame Aktionen umzusetzen, sind nach ihrer Verabschiedung als EG-Recht die Mitgliedsstaaten verpflichtet, entsprechende nationale Gesetze zu beschließen. Sie haben dafür zu sorgen, daß dieses nationale Recht auch vor Ort durchgesetzt wird. Die Kommission hat das Recht zu kontrollieren, ob die Richtlinien und Normen angewandt werden. Gerichtliche Schritte ergeben sich häufig wegen mangelnder Umsetzung der EG-Richtlinien in nationale Gesetze und auch wegen mangelnder Durchsetzung der vereinbarten Normen. Am Beispiel Italiens wird der Einfluß dieser Richtlinien auf die nationale Gesetzgebung dargestellt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: LANGENKAMP H, JRC Ispra (IT)
Bibliografische Referenz: Paper presented: Umweltschutz in Italien - Workshop Wien (AT), October 29, 1992
Verfügbarkeit: Available from (1) as Paper DE 37227 ORA
Datensatznummer: 199211447 / Zuletzt geändert am: 1994-11-29
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de