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Kurzbeschreibung

Angeführt durch die Ergebnisse des europäischen Gemeinschaftunternehmens JET (Joint European Torus) liegen nunmehr Skalierungsgesetze vor, die eine Extrapolation zum brennenden Fusionsplasma erlauben und somit auch die Festlegung der Parameter des internationalen Versuchsreaktors ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) ermöglichen. In ITER soll ein 1000 Sekunden brennendes D-T-Plasma mit 1 GW Fusionsleistung erzeugt und aufrechterhalten werden. Nächste Hürde ist jetzt der Übergang zur quasistationären Betriebsweise mit Auskopplung der erzeugten Fusionsleistung und Abzug von Helium(-Asche). Darüber hinaus müssen mit ITER die von einem Fusionsreaktor erwarteten Sicherheits- und Umweltvorteile nachgewiesen werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: EIDENS J, Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Plasmaphysik (DE);WOLF G H, Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Plasmaphysik (DE)
Bibliografische Referenz: Article: VDI Berichte (1992) No. 984, pp. 283-300
Datensatznummer: 199310013 / Zuletzt geändert am: 1994-11-29
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de