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Kurzbeschreibung

Vorangegangene Untersuchungen zeigten, daß die zum Teil noch hochsiedenden Extrakte von Westerholt-Kohle bei der katalytischen Hydrierung nicht vollständig in Leicht- und Mittelöldestillate überführbar sind. Bei der katalytischen Nachhydrierung von prozeßeigenen Schwerölfraktionen mit größeren Anteilen nichtdestillierbarer, höhemolekularer Komponenten reichte andererseits, die Spaltwirkung der bifunktionellen NiMo-Kontakte aus, um hochsiedende Destillatfraktionen in Leicht- und Mitteldestillat zu überführen und zuvor nichtdestillierbare Komponenten weitgehend in hochsiedendes Material. Ein optimaler Gewinn an Leicht- und Mitteldestillat müßte somit in einem kontinuierlich geführten Prozeß erreichbar sein, in dem Extrakte im Gemisch mit umlaufendem, prozeßeigenem Schweröl gemeinsam katalytisch unter Bedingungen hydriert werden, bei denen ein der eingesetzten Extraktmasse adäquates Produktdestillat anfällt, zugleich aber ein in Quantität und Qualität konstant bleibendes Schweröl zurückgewonnen wird. Hauptaufgaben im Zeitraum dieses Berichts waren: die Erprobung eines weiteren bifunktionellen Katalysators, die Untersuchung der Art einer möglichen Katalystordesaktivierung, weitere standardisierte Extrakthydrierversuche sowie die Erstellung eines Modells für die Extrakthydrierung in prozeßeigenen Kohleölen (Rückführölen) unterschiedlicher Siedelage und Zusammensetzung.

Zusätzliche Angaben

Autoren: DMT, DMT-Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 14276 DE (1993) 77 pp., MF, ECU 4
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199310531 / Zuletzt geändert am: 1994-11-29
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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