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Kurzbeschreibung

Es werden transiente Bewegungen von Kabelstrands als mögliche Quenchauslöser in supraleitenden Magneten mit intern forciert gekühlten Leitern diskutiert. Ein globales Maß für die Summe der mikroskopischen Störenergien kann durch eine transversale mechanische Kompression des Kabels mit einem der Lorentzkraft entsprechenden Maximaldruck gewonnen werden. Die resultierende Kraft-Weg-Hysteresiskurve repräsentiert die integrale Wirkung der mikroskopischen Störungen. Die bei einem Kompressionszyklus verbrauchte Arbeit könnte somit ein sicheres Stabilitätskriterium für das Kabel darstellen. Der Leiter wäre demnach so zu dimensionieren, daß er unter Nennlast die gesamte, theoretisch in einem einzigen transienten Vorgang freiwerdende Energie ohne Quench überstehen könnte. Es wird ein einfaches Verfahren zur Berechnung der transienten Stabilität eines sl-Kabels in überkritischem He beschrieben. Der Vergleich mit aufwendigeren Programmen und experimentellen Ergebnissen zeigt, daß die Methode ausreichend genau ist. Damit wird die Stabilität des LMI-Prototypleiters sowohl unter Nennbedingungen, vor allem aber unter den für den STAR-Spulentest geplanten Bedingungen untersucht. Die Rechenergebnisse sollten bei der Interpretation der Versuchsergebnisse behilflich sein.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SCHAUER F, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP 2/320 DE (1993) 30 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
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