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Kurzbeschreibung

Das Projekt ISOLDE (Iodine Solubility and Degassing Experiment) bestand aus fünf Simulationen eines Kühlmittelverlust-Störfalls (LOCA) in einem Druckwasserreaktor. Sowohl Unfalluntersuchungen, als auch Ausheizexperimente an Druckwasserreaktor-Brennstäben unter angenäherten LOCA-Bedingungen hatten unter anderem gezeigt, daß die J 131-Freisetzung aus defekten Brennstäben um mehrere Größenordnungen geringer ist als die nach den Sicherheitsrichtlinien für den Betrieb von Kernkraftwerken zu erwartenden 3 % des Inventars. Im Rahmen des ISOLDE-Projekts konnten diese Ergebnisse auch in In-Pile-Experimenten weitgehend bestätigt werden und durch eine Nachuntersuchung ergänzt, das zum Ziel hatte, das aus den Brennstäben freigesetzte Jod vollständig zu erfassen.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KÜHNLEIN W, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE);RUYTER I, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE);SCHRÖDER R, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE);MARKGRAF J F W, JRC Petten (NL);KUHNLEIN W, Forschungszentrum Julich GmbH (KFA) (DE);SCHRODER R, Forschungszentrum Julich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Jahrestagung Kerntechnik '93 (1993) pp. 163-166
Datensatznummer: 199311220 / Zuletzt geändert am: 1994-11-29
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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