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Kurzbeschreibung

In zukünftigen Fusionsreaktoren wird die Lebensdauer der ersten Wand durch die Netto-Erosion des Wandmaterials bestimmt. Um diese Erosion zu messen ist ein neues Verfahren entwickelt worden. Eine dünne, halbdurchsichtige Schicht des redeponierten Materials (a-C:H, a-C/B:H) wird auf ein Glassubstrat deponiert, auf dessen Rückseite ein Faserbündellichtleiter endet. Die Interferenz zwischen dem Anteil des Lichts, der an der Grenzfläche Glasprobe/Schicht reflektiert wird, und dem Anteil des Lichts, der an der Grenzfläche Schicht/Vakuum reflektiert wird führt zu einer sich mit der Schichtdicke periodisch verändernden reflecktierten Intensität, die mit einer Photodiode gemessen wird. Eine Dejustierung der Probe durch Vibration oder Bewegung während einer Entladung ist nicht möglich. Die Reflektivität ist hoch (12-28 %). Das Dickenauflösungsvermögen liegt im Nanometerbereich. Erste Ergebnisse zeigen, daß bei Ohmschen Entladungen die Depositionsraten im Scrape-Off-Layer (SOL) von TEXTOR mit steigender Plasmadichte abnehmen. Bei Entladungen in Bortrimethyl nehmen diese Raten bei höherer Dichte zu.

Zusätzliche Angaben

Autoren: WESCHENFELDER F, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Report: Jül-2793 DE (1993) 108 pp.
Verfügbarkeit: Available from Zentralbibliothek der Forschungszentrum Jülich GmbH, Postfach 1913, 5170 Jülich (DE)
Datensatznummer: 199311253 / Zuletzt geändert am: 1994-11-29
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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