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Kurzbeschreibung

Eine verläßliche Vorhersage der Verformungen und der Gebirgsdrücke im Steinkohlenbergbau setzt die Kenntnis des Gebirgspannungszustandes im Unverritzten und der Druckänderungen im Bereich von Abbauen voraus. Bisher wurden für Gebirgsspannungsmessungen neben dem nicht zufriedenstellenden Überbohrverfahren das Hydrofrac-Verfahren eingesetzt, welches sich zwar als geeignet erwies, alleine aber nicht ausreichte. In dieser Arbeit wurden beim Einsatz vom Hydrofrac-Verfahren Wiederholungsmessungen vor und nach Unterbauung einer Strecke, Messungen in einem Grubenfeld mit großflächigen Abbauen, Messungen beiderseits einer großtektonischen Störung sowie Messungen unter alten Abbaukanten. Vergleichend zum Hydrofrac-Verfahren wurde anschließend an einigen Meßstellen ein neuentwickeltes Verfahren ,die Bohrlochschlitzsonde, eingesetzt. Die Messungen mit dem Hydrofrac-Verfahren bestätigen eine starke Anisotropie der horizontalen Hauptspannungen. Bis zu etwa 1100-1200 m Überlagerung ist die größte Hauptspannung vertikal gerichtet. Die Druckumlagerungen durch Abbaueinwirkung sind in ihrer räumlichen Ausdehnung und der Magnitude stärker als erwartet. In einem unmittelbaren vergleich zwischen den beiden Meßmethoden haben beide Verfahren übereinstimmende Ergebnisse geliefert.

Zusätzliche Angaben

Autoren: DMT-GESELLSCHAFT FÜR FORSCHUNG UND PRÜFUNG MBH, DMT-Institut für Gebirgsbeherrschung und Hohlraumverfüllung, Fachabteilung Gebirgsschlagverhütung, Bochum (DE);DMT-GESELLSCHAFT FUR FORSCHUNG UND PRUFUNG MBH, DMT-Institut fur Gebirgsbeherrschung und Hohlraumverfullung, Fachabteilung Gebirgsschlagverhutung, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 14669 DE (1993) 72 pp., MF, ECU 4
Verfügbarkeit: (2)
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