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Kurzbeschreibung

Zur Ölauflagenmessung auf Kaltband wurden zwei optische Meßverfahren auf Basis von Fluoreszenz- und Infrarot-Absorption untersucht und Gerätemuster erstellt. Beim Fluoreszenzverfahren wird die durch UV-Licht anregbare Fluoreszenz der in den Mineralölen enthaltenen aromatischen Kohlenwasserstoffe genutzt. Das Verfahren ist empfindlich und besitzt eine kurze Ansprechzeit. Allerdings führen Fotolyseeffekte zu systematischen Meßwertänderungen. Kalibrierprobleme ergeben sich aufgrund der schwankenden Aromatenanteile in den Ölen. Durch Zugabe von Fluoreszenzfarbstoffen 1äßt sich das Verfahren auch bei synthetischen Ölen einsetzen. Das von der Ölzusammensetzung weitgehend unabhängige Infrarot-Verfahren beruht auf der öltypischen Absorption in Bereich der CH-Valenzschwingungen. Dabei wird durch Reflexionsmessungen mit verschiedenen Wellenlängen die von der Ölschichtdicke abhängige Absorption bestimmt. Das Infrarot-Meßgerät wurde in azei Einsatzvarianten erprobt. Die Untersuchungen zeigten, daß die Meßwrte des Infrarot-Gerätes von Schichtdickeninhomogenitäten und der Öloberflächenreflexion beeinflußt werden. Diese nichtlinearen Effekte konnten durch materialspezifische Kalibrierung weitgehend kompensiert werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KRANNICH S, VDEh, Düsseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 15592 DE (1996) 31pp., FS, ECU 7
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-827-6477-X
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