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Kurzbeschreibung

Fluktuationen der Elektronentemperatur können einen signifikanten Beitrag zu der an Fusionsplasmen beobachteten anomalen Elektronenwärmeleitung leisten, auch wenn die relative Amplitude der Fluktuationen kleiner als 1 % ist. Keine der heute zur Verfügung stehenden Diagnostiken zur Messung der Elektronentemperatur im Plasmaeinschlußbereich besitzt die für Fluktuationsmessungen notwendige Orts- und Zeitauflösung und gleichzeitig eine ausreichende Empfindlichkeit für kleine Fluktuationsamplituden. In dieser Arbeit wurde ein für die Plasmadiagnostik neues Verfahren zur Messung von Fluktuationen der Elektronentemperatur im Plasmaeinschlußbereich entwickelt, getestet und erfolgreich am Stellarator W7-AS eingesetzt. Es wurde ein aus zwei Vierkanal-Heterodynradiometern bestehendes als Intensitätsinterferometer bezeichnetes Instrument aufgebaut, dessen Sichtlinien durch eine Gaußstrahloptik definiert sind. Mit Hilfe einer zu diesem Zweck eigens entwickelten quasithermischen Strahlungsquelle konnte das Intensitätsinterferometer getestet und die Anwendbarkeit der Korrelationstechnik gezeigt werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SATTLER S, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP III/193 DE (1993) 176 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
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