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Kurzbeschreibung

Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit machen Stahl zum Werkstoffen unter den Werkstoffen und zum Problemlöser für High- Tech. Stahl ist voll recycling-fähig. Kein Werkstoff verfügt heute über ein vergleichbar bewährtes und weltweit funktionierendes Recycling wie Stahl. Bei der Erzeugung der 775 Mio. t Rohstahl im Jahre 1990 wurden rund 300 Mio. t (knapp 40 %) aus Schrott gewonnen. Der Schutz der Umwelt wird heute von allen gesellschaftlichen Gruppen als eine der wichtigsten Aufgaben angesehen. Gerade für die hochindustrialisierten und rohstoffarmen Staaten ist der sorgsame Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen unabdingbar. Allein unter diesem Aspekt macht der Schrotteinsatz bei der Stahlerzeugung Sinn. Da der Eigenanteil an Neu- und Produktionsschrott, aufgrund moderner Gießverfahren, z.B. durch Strangguß, in den modernen Stahlwerken zurückgeht, kommt dem Altschrott zunehmend größere Bedeutung zu. In der vorliegenden Arbeit wird insbesondere der Schrott aus Altautomobilen sowie aus millitärischen Geräten und Ausrüstungen untersucht und bewertet. Die Einflüsse der metallischen Verunreinigungen und der Begleitelemente und deren Wirkung auf die Stahleigenschaften werden dargestellt.
Die Bedeutung und der Einfluß von Schrott auf die derzeitigen wesentlichen Stahlerschmelzungsverfahren (EAF-Verfahren, Konverterverfahren) und die neuentwickelten Stahlerschmelzungsverfahren (SK- und EOF-Verfahren) werden diskutiert.

Zusätzliche Angaben

Autoren: RÖSNER H, Institut für Materialforschung und Anwendungstechnik, Dresden (DE);ROSNER H, Institut fur Materialforschung und Anwendungstechnik, Dresden (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 15626 DE (1996) 110pp., FS, ECU 13.50
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-827-6456-7
Datensatznummer: 199410440 / Zuletzt geändert am: 1996-04-23
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de