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Kurzbeschreibung

Die Materialtestreaktoren (MTR) haben ihre ursprüngliche Aufgabe - die Bereitstellung der Werkstoff-Datenbasis für die Kerntechnik - weitgehend erfüllt. Zwar tragen die MTR weiterhin erheblich zur evolutionären Weiterentwickung der etablierten Leistungsreaktorlinien bei; aber durch Stillegung bzw. Umwidmung ist ihre Zahl stark zurückgegangen. Nach einem kurzen Überblick über die weltweite Situation wird auf die fünf in Westeuropa verbliebenen MTR näher eingegangen. Da die koventionelle Kerntechnik allein die vorhandene Kapazität nicht auslastet, weisen alle diese Reaktoren inzwischen ein diversifiziertes Nutzungsprofil aus. Das bedeutsamste Gebiet ist die Radioisotopenproduktion für medizinische Anwendungen. Daneben stehen Werkstoffbestrahlungen für die Fusionstechnologie, Siliziumdotierung, Neutronenaktivierungsanalyse und andere Bestrahlungsdienste. Die Verfügung über MTR-Kapazität - sei es im eigenen Lande oder, wie im Falle Deutschlands, vertraglich gesichert im Ausland - ist eine wichtige Voraussetzung für eine weitere aktive Beteiligung an der Entwicklung der Kerntechnik.

Zusätzliche Angaben

Autoren: AHLF J, JRC Petten (NL)
Bibliografische Referenz: Paper presented: Annual Meeting on Nuclear Technology, Stuttgart (DE), May 17-19, 1994
Verfügbarkeit: Available from (1) as Paper DE 38348 ORA
Datensatznummer: 199411007 / Zuletzt geändert am: 1994-11-28
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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