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Kurzbeschreibung

Eines der Hauptprobleme auf dem Weg zur kontrollierten Kernfusion ist die Abführung der Energie in einem Fusionsplasma. Es können lokal außerordentlich hohe Leistungsdichten entstehen, die in einem stationären Betrieb nicht tolerierbar sind. Eine Methode, hier Abhilfe zu schaffen, ist der sogenannte kalte Strahlungsgürtel. Dieses Konzept besteht darin, die Energie des Plasmas über die Linienstrahlung von gezielt eingebrachten Verunreinigungen auf die gesamte Plasmagefäßwand zu transportieren. Zwar ist diese Idee nicht neu, aber erst in jüngster Zeit gelang in Experimenten am Tokamak-Fusionsreaktor TEXTOR des Forschungszentrums Jülich der Nachweis, daß kalte Strahlungsgürtel machbar sind.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SAMM U, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Physikalische Blätter, Vol. 50 (1994) No. 5, pp. 462-465
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