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Kurzbeschreibung

In den letzten Jahren wurden verstärkt Überlegungen angestellt, die Finite Elemente Methode zur Modellierung der Plasmarandschicht zu nutzen. Sie hat gegenüber den bisher verwendeten Verfahren den Vorteil, nicht einfach zusammenhängende Gebiete mit komplizierter geometrischer Form detailliert modellieren zu können. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, diese Überlegungen zu systematisieren und darauf aufbauend, ein zweidimensionales Finite Elemente Programm zu entwickeln, das die Strömungsverhältnisse in der Brennkammer von Fusionsapparaturen durch eine lösungsangepaßte Diskretisierung räumlich exakt beschreibt. In dem diskutierten Fallbeispiel werden die konventionellen Koeffizienten beibehalten, um die Lösung mit den Ergebnissen anderer Rechnungen vergleichen und Effekte extrahieren zu können, die sich speziell aus dem Zusammenwirken von stark anisotropem Transport und geometrischer Komplexität ergeben: (i) über dem Limiter wird eine springbrunnenartige Strömung der Ionen beobachtet, die zu einer Rückströmung der Ionen ins Kernplasma führen kann; (ii) in den unterhalb des Limiters liegenden Einlaufkanälen erhöht sich aufgrund der räumlich begrenzten Reionisation der Neutralteilchen die Plasmadichte beträchtlich und verstärkt somit die Teilchenabfuhr (plasma plugging).

Zusätzliche Angaben

Autoren: PÜTZ T, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE);PUTZ T, Forschungszentrum Julich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Report: Jül-2942 DE (1994) 159 pp.
Verfügbarkeit: Available from Zentralbibliothek der Forschungszentrum Jülich GmbH, Postfach 1913, 5170 Jülich (DE)
Datensatznummer: 199411446 / Zuletzt geändert am: 1994-12-06
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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