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Kurzbeschreibung

Seit einingen Jahren verbreitet sich die Einsicht, daß Energietransportvorgänge nicht nur im Plasmazentrum sondern auch in der Abschälschicht am Plasmarand direkten Einfluß haben auf die technische Durchführbarkeit der Kernfusion. In dieser Arbeit wurden in den Randschichten des Tokamak ASDEX und des Stellarators WZ-AS mit Langmuir-Sonden und mit einer H(alpha)-Fluktuationsdiagnostik mit hoher räumlicher (poloidaler) und zeitlicher Auflösung Fluktuationen der Plasmadichte und des elektrischen Potentials gemessen. Die Art der räumlichen und zeitlichen Korrelation zwischen Fluktuationen des Floating Potentials und des Ionensättigungsstroms führt auf das Bild wirbelartiger, kurzlebiger Fluktuationsereignisse die mindestens einen wesentlichen Teil des Radialen Teilchentransports in der Abschälschicht bewirken. Die Möglichkeit ist in greifbarer Nähe gerückt, die Fluktuationen und den durch keine bisherige Theorie erklärlichen anomalen Energietransport zumindest in der Abschälschicht teilweise zu kontrollieren und damit die radialen Profile in diesem Teil des Plasmas so einzustellen wie es für den Betrieb eines Fusionreaktors am günstigsten ist.

Zusätzliche Angaben

Autoren: ENDLER M, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP 111/197 DE (1994) 256 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
Datensatznummer: 199411560 / Zuletzt geändert am: 1995-01-10
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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