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Kurzbeschreibung

Die systematischen Untersuchungen wurden Kohlelithotypen geringen und hohen Aschegehaltes sowie unterschiedlicher Aschezusammensetzung, die für einen großen Teil der im rheinischen Revier vorkommenden Braunkohlen repräsentativ sind, zugrunde gelegt. Die Kohleproben sollten die Durchschnittsqualität der voraussichtlich in den Pilot- und Demonstrationsanlagen einzusetzenden Kohlen als auch typische Kohlen mit einem hohen Anteil von Alkalien, Eisen (auch in Form von Pyrit), Erdalkalien, Tonmineralien und Kieselsäure umfassen. In einer Technikumsanlage wurden die Proben vergast, wobei das Betriebsverhalten beobachtet wurde und durch Anpassung der strömungsmechanischen Verhältnisse im Vergaser an die kohlespezifischen Eigenschaften Ascheansätze vermieden werden sollten. Das Verfahren wurde für 25 bar weiterentwickelt. Parallel zum laufenden Versuchsbetrieb wurden die mineralischen Bestandteile der Einsatzkohle, der festen Nebenprodukte und Agglomerate aus Betriebsstörungen untersucht und mit den entsprechenden Ergebnissen der Technikumsanlage verglichen. Die Mineralstoffveränderung und das Agglomerationsverhalten der Braunkohle bei der Verkokung im Herdofen wurde untersucht und mit den Ergebnissen der Vergasungsversuche verglichen.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BELLIN A ET AL., Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein EV, Köln (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 14921 DE (1994) 278 pp., MF, ECU 12
Verfügbarkeit: (2)
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