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Kurzbeschreibung

Weltweit haben sich heute ca. 90 t an Plutonium angesammelt, die aus Kernkraftwerken stammen. Mit der Inbetriebnahme großer Wiederaufarbeitungsanlagen in Europa und Japan können in naher Zukunft jährlich ca. 40 t Plutonium erzeugt werden. Für militärische Durch Atombombentests und besonders bei der Gewinnung van Waffenplutonium sind bereits größere Mengen an Radionukliden in die Umwelt gelangt (ca. 10 t Plutonium). Neuerdings werden Nuklearmaterialen und radioaktive Quellen auf dem Schwarzen Markt angeboten. In dieser Situation besteht zunehmend die Notwendigkeit Nuklid- und Spaltstoffgemische hinsichtlich Herkunft und möglichem Verwendungszweck zu analysieren. Der Aufsatz beschreibt Systematik und Zielsetzung einer im Europäischen Institut für Transurane entwickelten Identifikationsmethodik.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KOCH L, JRC Karlsruhe (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Strahlenschutzpraxis (1995) pp. 31-33
Datensatznummer: 199510560 / Zuletzt geändert am: 1995-04-21
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de