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Kurzbeschreibung

Die meisten radioaktiven Materialien unbekannter Herkunft lassen sich leicht den in zivilen Anlagen bereits bekannten Spaltstoffen zuordnen. Problematischer ist hingegen die Situation für Radionukliden, die bei der Waffenproduktion anfallen, bei Versuchsexplosionen freigesetzt wurden oder durch den illegalen Handel auftauchen. Dieser Bericht gibt einen kurzen Überblick über die Verwendung verschiedener Analyseverfahren, die gleichsam einen Fingerabdruck von radioaktiven Elementgemischen liefern und es ermöglichen, Herkunft, Verwendungszweck und Vorgeschichte einer Probe zu ermitteln. Sowohl die Natur des Fingerabdrucks als auch die Grundlagen der Analyseverfahren werden näher beschrieben und am Beispiel der erfolgreichen Analyse von 72 illegal nach Deutschland eingeführten Brennstofftabletten veranschaulicht, die 1992 sichergestellt wurden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KOCH L, JRC Karlsruhe (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Spektrum der Wissenschaft, March (1995) pp. 118-119
Datensatznummer: 199510561 / Zuletzt geändert am: 1995-04-21
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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