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Kurzbeschreibung

Die Randschichtkühlung des magnetisch eingeschlossenen Plasmas mit Hilfe von Verunreinigungsstrahlung könnte zur Lösung des Problems der Energieabfuhr in einem Fusionsreaktor beitragen. Die Anwendbarkeit dieses Konzepts hängt von der Erfüllung verschiedener Randbedingungen durch die eingesetzten Verunreinigungselementen ab. Aufbauend auf erste Experimente zur Strahlungskühlung mit Neon am Tokamak TEXTOR wurden weitergehende Experimente mit Neon und Sizilium durchgeführt und die erzielten Resultate mit Modellrechnungen verglichen, um diese beiden Elemente durch Charakterisierung ihrer Plasma-Wand-Wechselwirkung sowie ihrer Strahlungs- und Transporteigenschaften im Hinblick auf die Eignung zur Strahlungskühlung zu beurteilen. Es konnte gezeigt werden, daß durch die Zufuhr von Neon und Silizium ein Großteil der Heizleistung unter quasi-stationären Bedingungen durch Strahlung aus dem Plasma abgeführt werden kann. Dabei wird die Verunreinigungskonzentration in der Plasmamitte in Maßen gehalten.

Zusätzliche Angaben

Autoren: UNTERBERG B, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Report: Jül-3036 DE (1995) 121 pp.
Verfügbarkeit: Available from Zentralbibliothek der Forschungszentrum Jülich GmbH, Postfach 1913, 5170 Jülich (DE)
Datensatznummer: 199510618 / Zuletzt geändert am: 1995-06-06
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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