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Kurzbeschreibung

Es ist eine wichtige Aufgabe der reaktororientierten Forschung, ein Regime zu finden, bei dem der Energiefluß zur Zündung ausreicht, aber trotzdem in ausreichendem Maße Teilchen von Helium und von dem zur Randschichtkühlung eingesetzten Neon abgeführt werden können. Zum Verständnis der Heliumabfuhr (He-Pumpen) ist neben ortsaufgelösten Messungen der He-Konzentration im Plasmazentrum und in der Randschicht auch eine He-Partialdruckmessung im Pumpkanal erforderlich. Auch zur Lecksuche ist ein Meßverfahren erwünscht, das He in Gegenwart von D(2) nachweisen kann. In dieser Arbeit wurde die He-Partialdruckmessung mittels optischer Spektroskopie an einer Penningentladung sowohl im sichtbaren als auch im vakuumultravioletten Spektralbereich im Labor getestet und auf seine Einsatzfähigkeit am Tokamak TEXTOR hin untersucht. Der Einfluß von CH(4) und CO auf die beiden Meßverfahren wurde untersucht, da beide Gase durch die Wechselwirkung der Plasmarandschicht mit kohlenstoffhaltigen Komponenten entstehen können. Das Verfahren läßt auch die Beobachtung von anderen Gasen wie z.B. Neon zu. Die Installation des VUV-Systems an TEXTOR ist noch nicht erfolgt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: DENNER T, Forschungszentrum Jülich GmbH (KFA) (DE)
Bibliografische Referenz: Report: JÜL-3052 DE (1995) 91 pp.
Verfügbarkeit: Available from Zentralbibliothek der Forschungszentrum Jülich GmbH, Postfach 1913, 5170 Jülich (DE)
Datensatznummer: 199510802 / Zuletzt geändert am: 1995-07-17
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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