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Kurzbeschreibung

Die Dynamik von Runawayelektronen wurde theoretisch untersucht, wobei die Beschleunigungim toroidalen elektrischen Feld, die Stöße mit Plasmateilchen, die Abbremsung durch die Emission von Synchrotronstrahlung, sowie die Resonanz ihrer Gyrationsbewegung mit dem Ripple des toroidalen Magnetfeldsberücksichtigt wurden. Mit dieser Rippleresonanz wird der parallel zum Magnetfeld verlaufende Impuls in Gyrationsbewegung umgesetzt. Dadurch nemen die Energieverluste durch Synchrotronstrahlung zu und können den Energiegewinn im elektrischen Feld soweit ausgleichen, daß die Energie der Runawayelektronen kostant bleibt. Ihre maximal erreichbare Energie ist deshalb viel niedriger als die Energie von 65 MeV, die erreicht wird, wenn sich diese Elektronen um die Torusachse im Kreis bewegen. Die in einer Rippleresonanz gefangenen Runawayelektronen bilden einen monoenergetischen Elektronenstrahl. Diese äußerst monoenergetischen Runawayelektronen erfüllen sämtliche Bedingungen für einen free-electron-maser. Am ASDEX-Upgrade läßt sicht die im Mikrowellenbereich liegenden Maserstrahlung der Runawayelektronen deutlich erkennen.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KURZAN B, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP 1/287 DE (1995) 89 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
Datensatznummer: 199510872 / Zuletzt geändert am: 1995-08-03
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de