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Kurzbeschreibung

Ziel der Untersuchung war es, das für Einsenschrott seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzte großtechnische Verfahren der Schmelzdekontamination für Aluminium- und Kupferschrott weiterzuentwickeln. Durch die Schmelzdekontamination solte das Volumen des Schrottes verringert, die Kontamination in der Schlacke angereichert und due verbleibende Restaktivität homogen in das erschmolzene Metall eingebaut werden. Hierdurch solleine repräsentative Aktivitätsbestimmung durch Probenahmen ermöglicht werden. Eine Freigabe Kupfer und Aluminium für eine normale industrielle Verwertung wurde angestrebt. Ein spezielles Problem bei der Schmelzdekontamination von Kupfer stelle die organischen Ummantelungen dar. Geeignete Wege zue Separation waren zu erarbeiten. Für die Schmelzdekontamination von Aluminium wurde das Salzschmelzverfahren untersucht. Aufbauend auf den durchgeführten Laborversuchen zur Ermittlung optimaler Bedingungen wurden großtechnische Versuche durchgeführt. Sie haben gezeigt, daß nach Separation der Ummantelung Kupfer vollständig der industriellen Verwertung zugeführt werden kann. Bei Aluminium wurde eine Rezklierrate von 75% erreicht.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BEYER H, Siemens AG, Bereich Energieerzeugung, Offenbach (DE);HAAS E W, Siemens AG, Bereich Energieerzeugung, Offenbach (DE);GRÄBENER K H, Siemens AG, Bereich Energieerzeugung, Offenbach (DE);BOSSE H, Siempelkamp Gießerei GmbH, Krefeld (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16512 DE (1995) 95 pp., FS, ECU 11.50
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-827-4637-2
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