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Kurzbeschreibung

Für die Projektierung eines optimaler Zerlege- und Handhabungsverfahrens wurde als erstes eine klar formulierte Rückbauphilosophie mit niedriger Kollecktivdosis, akzeptierbarem Abfallaufkommen und niedriger Aerosol-Produktion erarbeitet. Anschließend wurden alle Komponenten des Gesamtauipments für ein problemloses Zusammen gemeinsam dimensioniert und aufeinander abgestimmt. Es wurden eine Reihe von Trenntechniken untersucht: solche mit unbestimmter Schneidengeometrie (Seilsägen, Trennschleifer), mit alternierender Reaktionskraft (Stichsägen) mit kurzem Reaktionskraftfluß (Nibbler), und weiterhin Elektroerodiermethoden (EDM) und der YAG-Laser. Die Unterwasser-Antwendung des YAG-Lasers ist vorteilhaft durch seine geringe Fugenmaterialerzeugung, durch seinen flexiblen Werkzeugkopf und die Möglichkeit, die teure Laserquelle außerhalb des Kontrollbereichs positionieren zu können. Trennschliefer und Nibbler waren die effektivsten techniken. Die Präsenz eines flexiblen Hilfsinstruments, z. B. ein Elektrischer Master-Slave Manipulator (EMSM) ist notwendig für eine hohe Leistungsfähigkeit des gesamten Rückbautechnologie. Es erfolgte die TÜV-Qualifizierung der spezielle Unterwasser-Trennschleif-Technologie für die Zerlegung von Reaktoreinbauten (obere Gitterplatte).

Zusätzliche Angaben

Autoren: KALWA H, Versuchsatomkraftwerk Kahl GmbH (DE);ARNOLD H U, DETEC GmbH, Alzenau (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16608 DE (1995) 38 pp., FS ECU 7
ISBN: ISBN 92-827-5083-3
Datensatznummer: 199511558 / Zuletzt geändert am: 1995-12-12
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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