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Kurzbeschreibung

Das bei der Kohlegewinnung abgesaugte Grubengas enthält etwa 20 bis 60 Vol.-% Methan. Einerseits stellt Methan einen hochwertigen Energieträger oder Chemierohstoff dar, andererseits ist es aber ein klimaschädliches Treibhausgas. Daher wird versucht, durch möglichst weitgehende Verwertung des Methans die Methanemissionen in die Atmosphäre zu verrringern. Die Verwertung bedeutet in den meisten Fällen eine Umwandlung des Methans in das erheblich weniger klimaschädliche Kohlendioxid.

Zusammenfassend muß festgestellt werden, daß wohl nur der Einsatz von Grubengas in Gasmotoren bzw. Gasturbinen eine gewinnbringende Investition bedeutet. Von der Mobilität der Anlagen her, in denen das Methan zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt wird, ist die Gasturbine wegen ihrer leichteren Bauweise wahrscheinlich vorzuziehen, andererseits erhöht sich wegen der notwendigen Vorkompression des Grubengases die Explosionsgrenze, so daß nur Grubengase mit einem Methangehalt von über 35 Vol.-% und wegen der Wärmeentwicklung bei der Verbrennung nur solche von bis zu 60 Vol.-% zum Einsatz kommen. Diese einengenden Faktoren sprechen dann je nach Einsatzort wieder für den Einsatz von Gasmotoren. .

Zusätzliche Angaben

Autoren: KUHL H, DMT Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 17180 DE (1997) 53pp., FS, ECU 10
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-827-9272-2
Datensatznummer: 199710455 / Zuletzt geändert am: 1997-05-26
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de