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Kurzbeschreibung

Die Auswirkungen des Richtprozesses auf den Eigenspannungszustand wurden auf drei Richtanlagen an Profilen kleiner und großer Abmessung untersucht. Beim konventionellen Richten wird insbesondere der antriebseitige Stegwurzelbereich qualitätsmindernd beeinflußt. Variationen der Richtscheibengeometrie bezüglich der Breite, des Kantenradius, des Durchmessers und des Einsatzortes modifizierter Richtscheiben zeigten zwar den Einfluß der Scheibenparameter, eine qualitative Vergleichmäßigung des Spannungszustandes kleiner Profile ist damit nicht zu erzielen. Mit genau auf das Profil in der Durchmesserabweichung und Kontur abgestimmten Zwischenscheiben, lassen sich die für kleine Profile typischen Druckspannungshügel im Steg annähernd egalisieren, größere Stegdickentoleranzen beeinträchtigen jedoch den optimalen Spannungsverlauf.

In großen Profilen liegt nach dem Abkühlen ein gleichförmiger Eigenspannungszustand auf niederem Niveau vor. Nach dem Richten mit der neuen Technologie des flanschstützenden Richtens (FS-Richten) bleibt dieser qualitativ günstige Spannungszustand erhalten. Diese neue Richttechnik vermeidet auch die Profilhöhenzunahme während des Richtens und verhindert das Entstehen der qualitätsmindernden Spannungspitzen in den flanschnahen Bereichen des Steges und zeichnet sich damit für eine Anwendung beim Rollenrichten großer Profile aus. .

Zusätzliche Angaben

Autoren: NEUSCHÜTZ E, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);MAAG E, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);NEUSCHUTZ E, Verein Deutscher Eisenhuttenleute, Dusseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16041 DE (1997) 75pp., FS, ECU 13.50
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-0108-X
Datensatznummer: 199710726 / Zuletzt geändert am: 1997-06-23
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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