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Kurzbeschreibung

Durch Versuche an angerissenen Groß- und Kleinproben aus zwei Stahlqualitäten wurde der Einfluß der Werkstoffzähigkeit, der Werkstoffestigkeit sowie der Probenabmessungen auf das Trag- und Verformungsverhalten der Proben untersucht. Besondere Berücksichtigung fanden dabei das Rißeinleitungs- und Rißwachstumverhalten in bezug auf deren Abhängigkeit von der jeweiligen Versuchstemperatur. Die Ergebnisse zeigen, daß die niedrigste Betriebstemperatur, bei der ein Versagen durch einen Sprödbruch ausgeschlossen werden kann, durch die Beziehungen von Sanz nicht immer zutreffend vorhergesagt wird. Der direkte Vergleich des Verhaltens der Proben, bei denen die eine aus einem hochzähen Werkstoff mit einer Kerbschlagarbeit von 90 J im Übergangsgebiet der Kerbschlagarbeit, die andere aus einem Werkstoff mit einer Kerbschlagarbeit von 90 J im Hochlagenbereich der Kerbschlagarbeit gefertigt ist, zeigt, daß die Probe aus dem hochzähen Werkstoff höhere Rißinitiierungswerte aufweist und dem Weiterreißen einen größeren Widerstand entgegensetzt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: EISELE U, Staatliche Materialprüfungsanstalt (MPA), Stuttgart (DE);SILCHER H, Staatliche Materialprüfungsanstalt (MPA), Stuttgart (DE);SCHIEDERMAIER J, Staatliche Materialprüfungsanstalt (MPA), Stuttgart (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16026 DE (1997) 113pp., FS, ECU 20.00
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-0408-9
Datensatznummer: 199710956 / Zuletzt geändert am: 1997-08-05
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de