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Kurzbeschreibung

Es war zu prüfen, ob durch getrennte Verarbeitung der Erzfraktionen und durch Einsatz klassierter Zuschlagstoffe und klassierten Brenntoffs wichtige Sinterkennzahlen u. a. die physikalischen und metallurgischen Eigenschaften der Fertigsinter weiter verbessert werden können. Dabei sollten für die Feinstfraktionen der Erzmischung spezielle Verarbeitungstechniken entwicklet werden. Mit einer für die EU typischen Erzmischung wurden insgesamt 75 Pfannenversuche unter heute als optimal betrachteten Bedingugen durchgeführt. Aus den Versuchsserien mit den unterschiedlichen Fraktionen wurden die wichtigsten Versuche ausgewählt und nach den Kennwerten:

- Die spezifischen Sinterleistung;
- Die spezifischen Koksverbrauch;
- Trommelfestigkeit;
- Reduktionsgeschwindigkeit;
- LTD-Index (500 C);
- RDI (550 C).

Die spezielle Verarbeitung der Feinstfraktion 0,01 - 0,5 mm war in der Originalkörnung nicht möglich. Erst durch weitere Aufmahlung auf Pelletierfeinheit konnten diese als Minipellets geformt gesintert werden. Ingesamt wurden mit den unterschiedlichen Fraktionen, die naß oder trocken klassiert worden waren, sechs Versuchserien durchgeführt. Die metallurgischen Eigenschaften waren in der Summe am günstigsten, wenn die Originalerzmischung mit klassierten Zuschlagstoffen und klassiertem Koks gesintert wurde. Der Pelletsinter hatte die geringste Reduzierbarkeit, wies aber eine gute Stabilität im Niedrigtemperaturbereich auf. ich auf.

Zusätzliche Angaben

Autoren: KORTMANN H, Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung, Liebenburg (DE);CAPPEL F, Lurgi Metallurgie GmbH, Frankfurt (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16679 DE (1997) 132pp., FS, ECU 23.00
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-0954-4
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