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Kurzbeschreibung

Sowohl die in dieser Arbeit durchgeführten als auch anderweitige Untersuchungen mit Schweißverbindungen aus Stahl zeigen, daß beim Vorliegen von mehrachsigen Dehnungs- bzw. Spannungszuständen mit konstanten Hauptspannungs- bzw. - dehnungsrichtungen die GEH ausgehend von Nennoder Strukturbeanspruchungen sowie örtlichen Beanspruchungen in den Nahtübergangskerben unter Berücksichtigung des Großeneinflusses zutreffend angewendet werden kann. Da aber im komplexen Fall von sich verändernden Hauptbeanspruchungsrichtungen, die in dieser Arbeit durch eine Phasenverschiebung zwischen Normal- und Scherbeanspruchungen bewerkstelligt wurden, keine der konventionellen Hypothesen in der Lage war, die für duktiles Werkstoffverhalten typische Verkürzung der Lebensdauer infolge einer Phasenverschiebung sowohl auf der Basis von Nenn-, Struktur- oder örtlichen Beanspruchungen wiederzugeben, wurde für Schweißverbindungen eine für zähe Werkstoffe gültige Hypothese auf der Grundlage weiterentwickelt, daß die Anrißbildung durch örtliche Scherungen und ihre gegenseitige Beeinflussung in verschiedenen Richtungen eines Oberflächen-bzw. Werkstoffelementes eingeleitet wird.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SONSINO C, Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik, Freiburg (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16024 DE (1997) 316pp., FS, ECU 53.00
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-1009-7
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