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Kurzbeschreibung

Die Versuche zeigten bis zum Lastmaximum eine gute Übereinstimmung der in Aachen und Lüttich ermittelten Ergebnisse, sowohl für die globalen Großen als auch für die lokalen Dehnungsmessungen. Aufgrund der unterschiedlichen Lasteinleitung wurden bei den CRM-Versuchen niedrigere Rotationskapazitäten ermittelt. Dies beruht darauf, daß die bei den CRM-Versuchen verwendete Lasteinleitung die Vordrehung des Trägers entlang der Längsachse nicht behindert (lateral torsion). Die Ergebnisse der geschweißten Profile zeigen, daß mit zunehmender Festigkeit die Rotationsfähigkeit stark abnimmt. Der Vergleich der Finite-Element-Simulation mit den Programmen FINEL G und Abaqus wurde für die oben genannte Profilgeometrie für hypothetische Stähle mit Streckgrenzenverhältnissen f(u)/F(y) zwischen 1,0 und 1,5 vorgenommen. Hier konnte eine qualitative Übereinstimmung der berechneten Kurven erzeilt werden, wobei die Kurven, die mit FINEL G ermittelt wurden, etwas höher liegen und damit zu höheren Rotationskapazitäten geführt haben. Dieser Unterschied kann auf die unterschiedliche Modellierung im Bereich des Steg-Flansch-Übergangs sowei die unterschiedlichen Vor-Imperfektionen zurückgeführt werden. Für Künftige Untersuchungen müssen folglich die Randbedingungen der experimentellen Versuche (Lasteinleitung) bekannt und bei der FEM-Nachrechnung berücksichtigt werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: DAHL W, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen (DE);LANGENBERG P, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen (DE);SEDLACEK G, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen (DE);FELDMAN M, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16018 DE (1997) 87pp., FS, ECU 15
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-1024-0
Datensatznummer: 199711423 / Zuletzt geändert am: 1997-11-10
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de