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Kurzbeschreibung

Langmuirsonden werden zur Diagnostik von Plasmafluktuationen eingesetzt, wobei transiente Effekte im Plasma außerhalb der Schicht eine Rolle spielen können. Diese Effekte wurden untersucht. Die Sondenkennlinie sower Kennlinie und Impendanz des Flußschlauchs wurden bestimmt und die Messungen mit theoretischen Modellen verglichen. Der Flußschlauch kann als Koaxialkabel, in dem sich eine Alfvénwelle ausbreitet, beschrieben werden. Der Diffusionskoeffizient zeigt, daß der Ladungsträgerfluß in den Flußschlauch wahrscheinlich durch turbulenten Transport erfolgt. Der Einfluß der Kabelimpedanz erfolgt hauptsächlich über die Kabelkapazität. Mit einem Sondenarray wurden die eingespeisten Signale gemessen. Es wurde festgestellt, daß die Signale stark gedämpft werden und die Signallaufzeit den Schätzungen (aus Alfvéngeschwindigkeit und Verbindungslänge) entspricht. Zur wünschenswerten Verbesserung der Messungen wäre großer Aufwand notwendig.

Zusätzliche Angaben

Autoren: GEIER A, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPPIII/224 DE (1997) 77pp.
Verfügbarkeit: Available from the Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 85748 Garching bei München (DE)
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