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Kurzbeschreibung

Der Cotton-Mouton-Effekt findet auf verschiedenen Gebieten der physikalischen Grundlagenforschung Anwendung. In diamagnetischen Flüssigkeiten bewirkt das Magnetfeld eine teilweise Ausrichtung der Moleküle. Die Größe des Effekts ist ein Maß der magnetischen Suszeptibilität. Transversal zu magnetischen Feldlinien schwingende Elektronen spüren die Lorentz-Kraft. Die Größe des Effekts hängt hier von der Elektronenmasse ab.

Ein Teil der vorliegenden Arbeit untersucht die Verwendtbarkeit des Cotton-Mouton-Effekts zur Elektronendichtemessung magnetisierter Plasmen mit polarimetrischen Methoden für den geplanten Fusionsreaktor ITER. Der andere Teil der Untersuchungen beschäftigt sich mit einer experimentellen Bestimmung der doppelbrechenden Eigenschaften des Plasmas. Eine genaue quantitative Untersuchung des Cotton-Mouton-Effekts wurde am Garchinger Stellarator W7-AS ausgeführt. Die Auswertung der erzielten Meßdaten sowie die experimentellen Ergebnisse werden dargelegt und zusammengefaßt. .

Zusätzliche Angaben

Autoren: FUCHS C, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: DE (1998) 91pp.
Verfügbarkeit: Available from the Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 85748 Garching bei München (DE)
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