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Archäologie trifft Wissenschaft

Eine Zusammenarbeit zwischen privaten und akademischen Sektoren hat junge Forscherinnen und Forscher in Hinsicht auf die Integrierung traditioneller archäologischer Ansätze und wissenschaftlicher Methoden ausgebildet.
Archäologie trifft Wissenschaft
Der Bedarf an Forschern, die über einen interdisziplinären Hintergrund im Reich der Archäologie verfügen, hat den Start des EU-finanzierten Projekts NARNIA (New archaeological research network for integrating approaches to ancient material studies) veranlasst. Die Arbeit gründete auf der Vorstellung, dass umfassende archäologische Untersuchungen dann am besten funktionieren, wenn traditionelle Methoden mit analytischen Mitteln kombiniert werden. Schwerpunkte dabei bildeten antike Keramik, Glas, Kupfer und seine Legierungen, Architektur und Gebäudeausgestaltung.

Hauptziel war die Formung einer neuen Generation von Wissenschaftlern, die in der Lage sind, Verständnis für interdisziplinäre Projekte zu entwickeln, die Natur- und Digitalwissenschaften gleichermaßen einbeziehen. Die Korrelation zwischen Arbeit am Feld und im Labor spielt für die Forscher eine wichtige Rolle dabei, ob Verfahren integriert werden können, um den Wissensstand über die Archäologie des östlichen Mittelmeerraums zu verbessern. Diese Region ist von großer historischer, kultureller und geopolitischer Bedeutung.

In die Forschungsplattform wurden neun Partner einbezogen: sechs akademische Einrichtungen, ein Forschungszentrum und zwei Privatunternehmen. Sie vereinten Archäologen, Restauratoren, Physiker, Chemiker, Ingenieure und Analysten aus der Informationstechnologie (IT). Alle Forschenden offerierten ihr Fachwissen in Ausbildung und Forschung. Doktorarbeiten und Schulungen waren Teil der Maßnahmen. Zwanzig Stipendiaten entwickelten laborbasierte Befähigungen für Untersuchungen an antiken Materialien.

Praktische/ im Labor stattfindende Ausbildung und theoretisches Training waren Teil der Arbeit, um zu Verfahrensregeln für die weitere zukünftige Forschungs- und Bildungszusammenarbeit zu gelangen. Die Kurse erregten das Interesse der breiteren Forschungsgemeinschaft. Infolgedessen wurden sie auch von jungen und erfahrenen Forschern von außerhalb des Projektnetzwerks besucht.

Resultat der überlappenden Bereiche waren wichtige Synergieeffekte. Die Ergebnisse fanden über Konferenzen und von Experten begutachtete Fachzeitschriften Verbreitung. Außerdem ist über die Projektwebsite ein Buch erhältlich, das schon für sich genommen eine Quelle der Unterstützung für Akteure außerhalb des Netzwerks sein kann.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Archäologie, archäologische Forschung, Materialstudien, Bildungszusammenarbeit
Datensatznummer: 175057 / Zuletzt geändert am: 2016-02-03
Bereich: Industrielle Technologien
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