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Europäisch-chinesische Umweltkooperation  

Ein EU-Team untersuchte die Forschungsbeziehungen zwischen China und Europa in den Bereichen grüne Energie und Industrie. Die Arbeit beschrieb die Kooperationen mit Blick auf Wirtschaft, Recht und Technik und unterstützte neue Wissensnetze durch Austausche.   
Europäisch-chinesische Umweltkooperation  
Zwischen China und Europa besteht eine umfangreiche Zusammenarbeit im Umweltschutzbereich. Die Beziehung konzentrierte sich zunächst auf den Handel, wurde aber seitdem auf Maßnahmen zum Klimawandel sowie zu den Bereichen Energie und Umweltschutz ausgedehnt.

Ziel des EU-finanzierten POREEN Forschungsnetzwerk-Projekts (Partnering opportunities between Europe and China in the renewable energies and environmental industries) war es, die Beziehung aus einer Vielzahl von Perspektiven besser zu analysieren. Die Forschung untersuchte das bisherige Niveau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und das Potenzial zur Förderung der Zusammenarbeit.

Das Projekt vereinte Stipendiaten aus den Bereichen Wirtschaft, Recht und Technik mit Schwerpunkt auf erneuerbarer Energie und Umweltindustrie. Ziel war es, das Wissen in ihren Bereichen zu verbessern und die aus der Integration von Disziplinen resultierenden Synergien zu nutzen.

Aus ökonomischer Perspektive analysierte das Team Ströme von Handelsströmen und Direktinvestitionen zwischen China und Europa, um Schwierigkeiten und Hindernisse darzustellen. Es betonte auch die wichtigsten Faktoren für die Förderung von weiteren Strömen und lieferte politische Handlungsempfehlungen für die EU und China.

Die Projektforscher aus dem juristischen Bereich konzentrierten sich auf Offshore-Förderung von Öl und Gas, erneuerbare Energien, soziale Unternehmensverantwortung und Umweltgesetzgebung. Sie analysierten den rechtlichen Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der EU und China, auch im Hinblick auf umfassendere globale Ziele wie die Bekämpfung des Klimawandels und die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung. Zu den Forschungsthemen gehörten der chinesische Umweltschutz sowie die Standards für Arbeits- und Umweltschutz.

Im technologischen Bereich ging es um Energieeffizienz und Kohlendioxidreduktion. Die Arbeit im Verkehrssektor konzentrierte sich auf den Einsatz von Methan-Brennstoffen im Verkehr, während man sich in Hinblick auf gebaute Umgebungen auf kohlenstoffarme Gebäude, den Einsatz von Wärmepumpen und Fernkälte-/Heizungsnetze konzentrierte.

POREEN unterstützte die Schaffung von Wissensnetzwerken. Das Mobilitätsprogramm, das umfangreiche Austausche in beide Richtungen umfasste, half, die Forschungszusammenarbeit aufzubauen, identifizierte aber auch Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in der Lehre. Die Austausche umfassten auch zahlreiche Tagungen, Konferenzen und andere Veranstaltungen.

Die Arbeit führte zu mehreren Forschungsartikeln in Fachzeitschriften, eine interdisziplinäre Sonderausgabe des International Journal of Ambient Energy sowie zu Büchern und Buchkapiteln.

Das Ergebnis von POREEN Erbe waren wesentlich gestärkte Forschungsnetzwerke sowie engere Beziehungen zwischen seinen Forschern und mehreren Unternehmen aus dem Bereiche der erneuerbaren Energien. Solche Bindungen sollten für ihre Teilnehmer in der Zukunft verbesserte Kapazitäts- und Forschungsergebnisse sicherstellen.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Scientific Research

Schlüsselwörter

  China, Ingenieurwesen, Umweltschutz, POREEN, erneuerbare Energien 
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