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Förderung der internationalen Forschung

Ein Fellowship-Programm zielte darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Wissenschaftssystems zu verbessern und gleichzeitig die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen zu internationalisieren.
Förderung der internationalen Forschung
Das EU-finanzierte Projekt TALENTS UP (Talents up for an international house) wurde im Anschluss an die positiven Ergebnisse des Fellowship-Programms TALENTS gestartet. In Übereinstimmung mit den Grundsätzen einer langfristigen Strategie für die Internationalisierung der Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen bei FuE-Aktivitäten zielte das Projekt auf die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems an der italienischen Grenzregion Friaul-Julisch Venetien ab.

Sieben hochdotierte Fellowships für eingehende Stipendiaten wurden den höchstqualifizierten Forschern unabhängig von der Nationalität für die Implementierung der Forschungsausbildung angeboten. Forscher konnten sich für eine von dreiundfünfzig akademischen und wissenschaftlichen Einrichtungen und Technologieparks entscheiden, die an dem regionalen Wissenschaftsnetz beteiligt sind.

Die obersten Ziele des Projekts bestanden darin, mobilen Forschern Fördermittel zu geben und diese zu unterstützen, Karrieremöglichkeiten zu implementieren und Forschungsergebnisse zu fördern. Die entwickelten Maßnahmen trugen im Ausland und innerhalb der Region zu einer Stärkung der Verbindung zwischen Akademie und Industrie bei. Die Forschungs- und Ausbildungsprojekte mit einer Laufzeit von 12 Monaten folgten einem Bottom-up-Ansatz, wobei Forschern die Auswahl eines Themas, von Gastgebereinrichtungen und die Ausgabe finanzieller Ressourcen freistanden, die für die Ausbildungszwecke zugewiesen worden waren. Vorschläge wurden entsprechend fünf wissenschaftlicher Bereiche im Einklang mit den Grundsätzen der Europäischen Charta und dem Kodex für Forscher („European Charter & Code for Researchers“) von Expertengremien evaluiert.

Infolgedessen wurden drei von sieben Forschern von den Gastgebereinrichtungen eingestellt, ein Forscher gewann ein Marie-Curie-Einzelstipendium und drei Forscher setzten deren Aktivitäten in anderen Ländern fort. Eine Webseite wurde dem Programm gewidmet, auf der die realisierten Fellowships implementiert und stets aktualisiert werden. Aufgrund eines guten Verlaufs und einer guten Sichtbarkeit wurden zwei weitere Fellowship-Programme mit finanzieller Unterstützung der Strukturfonds durchgeführt.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Life Sciences

Schlüsselwörter

Internationale Forschung, Fellowship-Programm, regionale Wissenschaftszentren, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen, Wissenschafts- und Technologieparks, Mobilität, Forscher
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