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Neues Stipendienprogramm stärkt internationale Beziehungen

Die Förderung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der internationalen Beziehungen und der internationalen Sicherheit ist dank einer neuen Dynamik wesentlich einfacher geworden: 11 weitere Stipendiaten wurden kürzlich bei der Fertigstellung dieses ehrgeizigen Programms unterstützt.
Neues Stipendienprogramm stärkt internationale Beziehungen
Seit seiner Einführung im Jahr 2006 repräsentiert das Transatlantic Post-Doc Fellowship for International Relations and Security (TAPIR) ein aktives, dynamisches Programm für sachkundige junge Akademiker aus den Bereichen der internationalen Beziehungen und internationalen Sicherheit. Im Rahmen des Programms werden die Stipendiaten zu zweijährigen Lernaufträgen in drei verschiedene Forschungseinrichtungen und Ideenschmieden entsandt, wo sie ihr Wissen zu politikorientierter Forschung erweitern und eigene Netzwerke aufbauen können.

Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts TAPIR-COFUND (TAPIR-COFUND) wurde die Realisierung von 11 weiteren Stipendien innerhalb des Projekts TAPIR betreut. Die Stipendiaten verbrachten drei, jeweils acht Monate andauernde Studienzeiten in verschiedenen Instituten und Ideenschmieden auf beiden Seiten des Atlantiks und konnten dort ihr Know-how über politikorientierte Forschung verfeinern und sich mit Kollegen vernetzen.

In 14 namhaften Instituten, die an diesem Zyklus beteiligt sind, konnten die Stipendiaten zu spezifischen Themen forschen, die im Zusammenhang mit internationalen Beziehungen stehen. Das erste Projektjahr umfasste Themen wie die Zukunft des Militärs, die Rolle von Sonderbeauftragten bei Friedensprozessen sowie westliche Ansätze zu Reformen im Justizwesen. Im zweiten Jahr untersuchten die Stipendiaten die transatlantischen Sicherheitspartnerschaften Großbritanniens, die Zusammenarbeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten in der globalen Klima- und Sicherheitspolitik sowie Staatsbildung/Demokratieförderung.

Diese Analysen führten zu informativen Publikationen in Zeitschriften, Zeitungsartikeln und Buchkapiteln. Die Stipendiaten nahmen auch an Konferenzen und an der Politikgestaltung teil, wobei einige während des Stipendiums in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurden. Ein weiterer bemerkenswerter Projekterfolg war die Realisierung von drei TAPIR-Seminaren (2012, 2013 und 2014), wo die Stipendiaten ihre Forschungsprojekte und Ergebnisse aus dem Stipendium vorstellten und Diskussionen über damit verbundene ethische Fragen führten.

Das Projekt war auch für die Internetpräsenz des Projekts TAPIR von Nutzen: Es förderte die Transparenz des Programms, verbreitete seine Ziele in den sozialen Medien und ermunterte mehr Stipendiaten, sich zu bewerben. TAPIR-COFUND trug dazu bei, den 11 herausragenden Forschern wertvolle Erfahrungen zu bieten, den Wissenstransfer zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu fördern und die internationalen Beziehungen hinsichtlich zentraler Themen mit Bezug auf die Sicherheit zu stärken. Das erweiterte Know-how dieser jungen Fachkräfte könnte zu einem besser unterrichteten und sichereren Europa führen.

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Schlüsselwörter

Stipendienprogramm, internationale Beziehungen, internationale Sicherheit, politikorientierte Forschung, Staatsbildung
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