Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP7

MAPKinDROUGHT Ergebnis in Kürze

Project ID: 330713
Gefördert unter: FP7-PEOPLE
Land: Vereinigtes Königreich

Die Antwort von Pflanzen auf Dürren

Dürren können sich auf das Pflanzenwachstum und folglich die Anbauerträge auswirken. Im Rahmen einer EU-finanzierten Initiative wurde versucht, die Anpassungsreaktionen von Pflanzen auf Dürren zu verstehen.
Die Antwort von Pflanzen auf Dürren
Dürren werden oftmals von Pflanzenwurzeln, Hormonen und sonstigen Botenmolekülen in der gesamten Pflanze erfasst. Diese Signalmechanismen sind komplex, sie stellen jedoch sicher, dass Pflanzen effektiv auf Perioden von Stress oder Wassermangel reagieren.

Im Zuge der Initiative MAPKINDROUGHT (MAPK signalling network to adapt leaf growth to drought conditions) wurden die Mitogen-aktivierten Proteinkinasen (mitogen-activated protein kinases, MAPKs) und verbundene Enzyme, die an der Dürrestressreaktion beteiligt sind, untersucht. Das Ziel bestand darin, den MAPK-Signalpfad mit dem Pflanzenwachstum unter Dürrestressbedingungen in Verbindung zu bringen.

Wissenschaftler untersuchten, inwiefern verschiedene Proteine und Moleküle des MAPK-Pfads bei der Pflanze Arabidopsis thaliana verbunden sind. Unter Verwendung von Computermodellen wurden Enzyme und Enzymsubstrate identifiziert, die mit MAPK nach Dürren oder sonstigem Stress interagierten.

Wassermangel und weitere Umweltbedingungen können die Anbauerträge aufgrund damit verbundenen Stresses trotz der modernen landwirtschaftlichen Fortschritte erheblich schmälern. Diese Forschung kann letztlich zu einer verbesserten Stresstoleranz von Pflanzen und somit zu besseren Anbauerträgen führen.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Scientific Research

Schlüsselwörter

Pflanzen, Dürre, Pflanzenwachstum, Anbauerträge, Signalmechanismen, MAPK-Signalisierung
Datensatznummer: 181021 / Zuletzt geändert am: 2016-04-13
Bereich: Umwelt
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben