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EU legt Köpfe zusammen gegen die Angst

Angststörungen beeinflussen Menschen auf der ganzen Welt, aber Behandlung und zuverlässige Diagnose sind nach wie vor unzureichend. Eine EU-finanzierte internationale Forschungszusammenarbeit zwischen Europa und Südafrika hat diese Fragen in Angriff genommen.
EU legt Köpfe zusammen gegen die Angst
Ein Mangel an personalisierter Behandlung bedeutet, dass viele Betroffene eine unzureichende klinische Versorgung erhalten. Es ist nur durch umfangreiche Forschung möglich, dass die Ursachen von Angststörungen besser verstanden und die Behandlung verbessert wurde.

Die Initiative EUSARNAD (Joint European and South African research network in anxiety disorders) arbeitete an der Stärkung der Forschungszusammenarbeit der EU mit der University of Cape Town, Südafrika, in diesem wichtigen Bereich.

EUSARNAD entwickelte eine kooperative internationale Datenbank von Angststörungen, und unterstützte den Austausch von Wissenschaftlern an verschiedenen Forschungszentren. Die Forscher verfeinerten auch Forschungsmethoden, um Therapien für Patienten zu entwickeln und zu bewerten.

Das Projektteam verbesserte die Relevanz der Forschung im Bereich der psychischen Gesundheit in entwickelten und Entwicklungsgesellschaften. Südafrikanische Forscher gewannen Erfahrungen in europäischen Zentren und europäische Forscher ein besseres Verständnis von Angststörungen in einem Schwellenland.

Projektarbeit führte zu 24 wissenschaftlichen Publikationen, 15 Abstracts von wissenschaftlichen Postern und mehrere Kooperationen zwischen Forschern.

Zwei EUSARNAD-Kolloquien wurden abgehalten, auf denen Forscher Feedback über die internationale Zusammenarbeit erhielten. Die Forscher und die teilnehmenden Leiter, befanden, dass die beiden Kolloquien sehr erfolgreich waren.

Sie können mehr über EUSARNAD und Kooperationen auf http://blog.soton.ac.uk/eusarnad/ lesen.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Angst, internationale Zusammenarbeit in der Forschung, Südafrika, EUSARNAD, internationale Datenbank
Datensatznummer: 182950 / Zuletzt geändert am: 2016-06-29
Bereich: Biologie, Medizin
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