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Neue Sicht auf Materialien mit Spin

EU-finanzierte Wissenschaftler demonstrierten erfolgreich den Einsatz neuer Spin-Crossover-Materialien als aktive Komponenten von Nanogeräten für Schwitches und die Datenspeicherung. 
Neue Sicht auf Materialien mit Spin
Das Spin-Crossover ist eine der spektakulärsten Instanzen der molekularen Bistabilität, wobei sich der Spinzustand der Komplexe in Reaktion auf externe Stimuli verändert. Im Rahmen des Projekts NANOSCOPE (Mastering novel switchable molecular materials at the nanometric scale for their technological application in the areas of nanoelectronics and nanophotonics) stellten Wissenschaftler miniaturisierte Systeme mithilfe kontrollierter Synthese, Nanopatterning und Organisation von schaltbaren Materialien her.

Vor der Integration dieser Materialien in elektronische und photonische Sensorgeräte erforschte das Team von NANOSCOPE verschiedene Synthesemethoden, um neue Baugruppen mit Spin-Crossover-Nanoobjekten herzustellen. Ursprünglich aus der Koordinationschemie stammende Methoden wurden verwendet, um Nanostrukturen mit kontrollierter Zusammensetzung, Morphologie und 3D-Architektur herzustellen.

Der Dreh- und Angelpunkt in den Bemühungen der Wissenschaftler bestand darin, die molekulare Organisation während des Nanopattering zu steuern und gleichzeitig das bistabile Verhalten beizubehalten. Dies war besonders wichtig für den Erhalt der Materialeigenschaften, da sie nicht nur von der Verbindungschemie und der molekularen Umgebung beeinflusst werden, sondern auch durch Verbindungsgröße und strukturelle Anordnung.

Mit der Verwendung von Koordinationskomplexen trug NANOSCOPE dazu bei, die Menge von Materialien mit Spin-Crossover-Fähigkeit für Schwitches, Datenspeicher und optische Displays zu erweitern. 

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Scientific Research

Schlüsselwörter

Spin-Crossover, Switches, Datenspeicherung, Koordinationskomplexe, optische Displays  
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