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Schweden verbessert Postdoktorandenforschung

Europäische Finanzmittel haben Schweden Hilfestellung dabei geleistet, Absolventinnen und Absolventen der Postdoktorandenforschung zum noch besseren Sammeln von Erfahrungen ins Ausland zu senden, sowie ankommende Stipendiaten für das Land zu gewinnen.
Schweden verbessert Postdoktorandenforschung
Europas junge aufstrebenden Forscherschaft könne beträchtlich von den verschiedenen Finanzierungsinitiativen profitieren, welche die EU anbietet. Eine sehr neue Initiative dieser Art war das vom schwedischen Forschungsrat für Gesundheit, Arbeitsleben und Soziales (Research Council for Health, Working Life and Welfare, FORTE) koordinierte EU-finanzierte Projekt COFAS (FAS International Postdoc Programme).

Ganz im Sinne der Vision von FORTE in Hinsicht auf die Aufwertung des Karriere- und Arbeitslebens von jungen Forschenden in Schweden und darüber hinaus verfolgte COFAS das spezielle Ziel, die berufliche Entwicklung durch internationale Forschermobilität und -zusammenarbeit zu fördern.

Auf diese Weise kam es zur Einführung der Forte Outgoing International Postdoc Fellowships, spezieller Stipendien, die Forscherinnen und Forschern in Schweden die Möglichkeit bieten, bis zu zwei Jahre in einer Forschungseinrichtung im Ausland zu verbringen. Es führte gleichermaßen zu den Forte Incoming International Postdoc Fellowships hin, die auf die Förderung des Austauschs zwischen schwedischen und ausländischen Forschern abzielen, und letzteren die Chance auf zwei Jahre Arbeit in einer schwedischen Gastinstitution verschaffen.

Im Rahmen des Projekts wurden sechs Aufforderungen ins Leben gerufen, denen nicht weniger als 225 Anträge auf Finanzierung folgten. Vor diesem Hintergrund finanzierte das Projekt 32 Stipendiatinnen und Stipendiaten, um deren Laufbahn zu fördern, wobei sich auch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis widerspiegelte. Die Ergebnisse der Finanzierungsaktivitäten des Projekts umfassten die Beschäftigung eines Professors von einer amerikanischen Universität sowie die weltweite Aufnahme von 31 Personen in Forschungspositionen.

Insgesamt profitierten die Stipendiaten von hochrangiger Betreuung und Weiterbildung, dem verstärkten Engagement ihrer Gastinstitution sowie den besseren Möglichkeiten zur Vernetzung. Nach dem großen Erfolg von COFAS bei der Unterstützung von FORTE sowie der Förderung internationaler Postdoktorandenprogramme innerhalb schwedischer Forschungskreise hat das Projekt die Grundlage für das Folgeprojekt COFAS2 gelegt. Auf diese Weise werden eine stärkere Internationalisierung und mehr Wissensaustausch die europäische Forschung bereichern.

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Schlüsselwörter

Postdoktoranden und -doktorandinnen, Postdoc, COFAS, Stipendien, Laufbahnentwicklung, Karriereentwicklung, Forschermobilität
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