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Bessere Wirkstoffe mit Computermodellen

Viele schwere Krankheiten könnten durch besser wirkende Medikamente gelindert werden, sodass nun Computermodelle erstellt werden, um spezifischere Wirkstoffe gegen Hirntumoren zu entwickeln.
Bessere Wirkstoffe mit Computermodellen
Versuch und Irrtum ist die grundlegende Methode in der Wirkstoffforschung, jetzt soll jedoch eine neue Technologie die Arzneimittelentwicklung strategischer, gezielter und damit auch effizienter machen.

Das EU-finanzierte Projekt GBMTARGET (Targeting glioblastoma signalling) untersuchte Proteine, die ​​mit Hirntumoren assoziiert werden, um gezieltere Strategien für diese Art von Tumoren zu entwickeln. Computermodelle sollten zeigen, an welchen Stellen Wirkstoffe angreifen müssen, um den Tumor zu eliminieren.

Am Modell wurde analysiert, wo die Wirkung des Medikaments bei verschiedenen Tumoren angreifen muss. Getestet wurde dieser Ansatz mit CATH-FunFams-Proteinen an einem Gehirntumor.

GBMTARGET zeigte, dass sich CATH-FunFams-Proteine zur Behandlung von Gliomen eignen, einer bestimmten Art von Gehirntumor. Auch potentielle Arzneimittelziele wurden gefunden, indem das Signalnetzwerk des Glioms modelliert wurde.

Mit der Rechenplattform von GBMTARGET kann auch die Wirkung von Medikamenten gegen andere Krankheiten und Krebsarten getestet werden.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Wirkstoff, Computermodelle, Hirntumore, GBMTARGET, Glioblastom, CATH-FunFams
Datensatznummer: 190568 / Zuletzt geändert am: 2016-11-18
Bereich: Biologie, Medizin
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