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FP7

ENERGY CHALLENGES 12 Ergebnis in Kürze

Project ID: 326429
Gefördert unter: FP7-EURATOM-FISSION
Land: Schweiz

Die Zukunft des Ökostroms

Eine durch die EU-geförderte Konferenz verpflichtete sich, die Folgen des Unfall in Fukushima für die Zukunft der kohlenstoffarmen Energie, einschließlich der Kernenergie, in Europa zu diskutieren. Die Arbeit bestand darin, im Jahr 2012 eine große Konferenz zu organisieren und zu managen, die weitere Konferenzen nach sich zog und Empfehlungen für künftige kohlenstoffarme Optionen lieferte.
Die Zukunft des Ökostroms
Atomkraft ist eine von Europas wichtigsten kohlenstoffarmen Stromquellen, und macht etwa ein Drittel der Gesamtkapazität aus. Doch der Tsunami und Atomunfall in Fukushima in Japan im Jahr 2011 hat das europäische Vertrauen in die Nuklearindustrie stark erschüttert.

Das EU-geförderte Projekt ENERGY CHALLENGES 12 (Tomorrow's energy challenges 2012) organisierte eine Konferenz mit dem gleichen Titel. Die Konferenz befasste sich mit den wichtigsten Fragen und diente als Forum, um über die nuklearen und nicht-nuklearen Optionen und ob diese in Kombination machbar sind, zu diskutieren.

Über 800 Teilnehmer - darunter Politiker, Entscheidungsträger und Forscher - nahmen an der Veranstaltung im September 2012 teil. Die Treffen umfassten formale Präsentationen von Experten und informelle Gesprächen über zahlreiche wichtige Themen, wie etwa: Welche Faktoren begrenzen die Integration der Kernenergie in fluktuierende Lieferungen von erneuerbaren Energien? Was wären die wirtschaftlichen Auswirkungen und Auswirkungen auf Treibhausgasemissionen wenn die Betriebsgenehmigungen für nukleare Anlagen verlängert würden? Wie hoch wären die volkswirtschaftlichen Kosten des Atomausstieg? Würde ein solcher Ausstieg Europa von instabilen fossilen Brennstoffen produzierenden Staaten abhängig machen? Wie könnte die Sicherheit aller übrigen Kernkraftwerke gewährleistet werden? Wie sind die Aussichten, Geothermie und die Erhöhung der Staudammkapazität zu erreichen?

Die Konferenz diskutierte auch über den laufenden Bedarf an Kerntechnikern für weitere zwei Generationen, und die Frage des Vertrauens der Öffentlichkeit hinsichtlich der Lagerung von radioaktiven Abfällen.

ENERGY CHALLENGES 12 veröffentlichte drei Berichte mit detaillierten Konferenzergebnissen. Ein wichtiges Ergebnis war, dass die Konferenz dazu beitrug Folgekonferenzen in Afrika, Asien und Europa aufzustellen. Die Gruppe erzielte auch verschiedene andere Ergebnisse in Bezug auf die Verbreitung. Dazu gehörte das Live-Streaming der Konferenz und eine Sendung des Schweizer Fernsehens zum Thema.

Die Hauptwirkung des Projekts war, eine Debatte über die Transformation des Energiesystems zu fördern und welche Rolle die Kernenergie bei diesem Übergang spielen kann.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Atomkraft, Energieprobleme 12, radioaktive Abfälle
Datensatznummer: 190602 / Zuletzt geändert am: 2016-11-24
Bereich: Energie
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