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Nach einer Diktatur die Menschenrechte stärken

Eine Studie über die Militärdiktatur in Griechenland (1967-1974) beleuchtet die Entwicklung, den Zusammenbruch und die Hinterlassenschaften dieser Menschenrechtskrise.
Nach einer Diktatur die Menschenrechte stärken
Das von der EU finanzierte Projekt GRHR ('The Greek case' in the 'age of human rights': Reciprocal challenges and mutual effects of the Greek colonels' dictatorship and the evolution of the international human rights regime) startete mit der Durchführung von mehr als 30 Interviews in Verbindung mit dieser griechischen Angelegenheit.

Auch mehrsprachige Archive wurden erforscht, darunter institutionelle, nationale, internationale und private Quellen. Offensichtlich war es den Gegnern gelungen, mächtige Kampagnen zu beeinflussen. Von daher wurde die Folter als eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen bekannt.

Die Suche in den Archiven war erfolgreich und ergab eine lange Liste. Dazu zählten die Archive des Europarates und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Ein weiterer Erfolg war die Entdeckung eines Archivs, das einen der aktivsten Gegner des Regimes offenbarte, nicht nur in Hinsicht auf die Menschenrechte, sondern auch den Umweltschutz.

Für drei erstellte Artikel gibt es Veröffentlichungspläne. Einem Vorschlag für ein Buch wurde von Cambridge University Press zugestimmt.

Die Arbeit wird dazu beitragen, im Bereich der Menschenrechte menschenrechtliche Belange von der Norm in die Praxis umzusetzen.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Life Sciences

Schlüsselwörter

Menschenrechte, Diktatur, Griechenland, GRHR, Folter
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