Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP7

UFO — Ergebnis in Kürze

Project ID: 314237
Gefördert unter: FP7-TRANSPORT
Land: Frankreich
Bereich: Grundlagenforschung

Innovative Sensoren zur Handhabung von Turbulenzen

Flughäfen müssen unter unterschiedlichen widrigen meteorologischen Bedingungen und bei Wettergefahren einen Betrieb mit hoher Effizienz gewährleisten können. Eine EU-Initiative zielte über eine Abschwächung von Wetterauswirkungen auf den Flugbetrieb darauf ab, mehr Sicherheit zu schaffen.
Innovative Sensoren zur Handhabung von Turbulenzen
WDS-Verfahren (Weather Dependent Separation) sorgen über optimierte Flugzeugabstände für ein hohes Maß an Sicherheit, sie steigern die Ankunfts- und Abflugskapazität und verringern Verzögerungen. Durch die Berücksichtigung aller Wetterbedingungen und des Wirbelschleppenverhaltens werden wirbelbedingte Abrisse reduziert oder vermieden. WDS-Verfahren machen Wettermessungen und einen Vorhersagealgorithmus zur Prognostizierung zukünftiger Atmosphärebedingungen erforderlich. Der Mindestabstand für einen Strömungsabriss wird basierend auf dieser Prognose berechnet. Hierbei bleibt eine bestimmte Menge an Unsicherheiten bestehen. Aus Sicherheitsgründen werden diese Unsicherheiten durch einen Sicherheitspuffer ausgeglichen, der für den Abriss angewandt wird.

Das EU-finanzierte Projekt UFO (Ultrafast wind sensors for wake-vortex hazards mitigation) wurde initiiert, um diesen Sicherheitspuffer über bessere Wettermessungen und Prognosen aufgrund fortschrittlicher Sensoren reduzieren zu können.

Das UFO-Team entwickelte bodenbasierte, ultraschnelle Fernerkundungssensoren. Diese können auf Wirbelschleppengefahren und schwere Seitenwinde, Luftturbulenzen und Windscherungen angewandt werden.

Die Projektpartner entwickelten neue Gestaltungsinstrumente wie bspw. Simulatoren und erstellten einen fortschrittlichen Doppler-Signalverarbeitungsalgorithmus. Darüber hinaus wurden ebenfalls bestehende Sensoren miteinander verglichen.

Die Sensoren, Simulatoren und Algorithmen wurden an Flughäfen in München und Toulouse getestet und validiert. Die Forscher führten ebenfalls ein WDS-Verfahren für Flugzeuge ein, und machten Vorschläge zu dessen Anwendung.

Das UFO-Projekt war auf zwei Vorteile ausgerichtet. Der Sicherheitspuffer sollte reduziert werden, sodass es auf Start- und Landebahnen zu weniger Verzögerungen kommt. Ferner sollte über eine verbesserte Leistung des Wirbelschleppen-Überwachungssystems das Risiko verringert werden, auf eine Wirbelschleppe zu treffen.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Scientific Research

Schlüsselwörter

Weather dependent separation, UFO, Windsensoren, Wirbelschleppe
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben