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FP7

INTERIM Ergebnis in Kürze

Project ID: 331583
Gefördert unter: FP7-PEOPLE
Land: Vereinigtes Königreich

Neue Forschung unterstützt Bewertung ökonomischer Auswirkungen auf regionaler Ebene

Ein neuartiger Ansatz zur Bewertung ökonomischer Auswirkungen wurde unlängst in Wales, Vereinigtes Königreich, erprobt und erwies sich als vielversprechend für die Förderung wirtschaftlicher Bewertungen auf einer regionalen Ebene.
Neue Forschung unterstützt Bewertung ökonomischer Auswirkungen auf regionaler Ebene
Makroökonomische Bewertung auf nationaler Ebene repräsentiert gute Governance vom Feinsten, und das vor allem in diesen turbulenten wirtschaftlichen Zeiten. Oftmals fehlt jedoch ein Bewertungsmodell, das die Auswirkungen von Wirtschaftspolitik auf bestimmte Regionen lokalisieren kann. Um sich dieser Herausforderung zu stellen, hat das von der EU finanzierte Projekt INTERIM (Integrating economic regional impact models) daran gearbeitet, einen umfassenderen, integrierten Ansatz zur Analyse regionalwirtschaftlicher Auswirkungen zu erschaffen.

Zu diesem Zweck wollte das Projektteam zwei verschiedene, aber wirkungsvolle Modelle innerhalb einer Rahmenumgebung verbinden: ökonometrisches Input-Output-Modell (EIO) und Angewandtes Allgemeines Gleichgewichtsmodell (AAG; computable general equilibrium). Man übertrug die Aufgabe an mehrere Wissenschaftler auf diesem Gebiet, um Aufschluss über die Entwicklung und Ausarbeitung eines derartig anspruchsvollen Modells zu geben.

Mit der Feinabstimmung und Erprobung des EIO-Modells anhand von Daten aus der Region Wales als Testfall wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Dank dem Modell gelangen langfristige Prognosen für Beschäftigung und Produktionsleistung der Region, was den politischen Entscheidungsträgern nützliche Daten zur Bewertung der Wirtschaft in die Hand gibt.

Während sich eine vollständige Integration beider Modelle als ein nur schwer realisierbares Ziel erwies, das im laufenden Projekt nicht erreicht werden konnte, lieferte INTERIM wertvolle Forschungsarbeit und Erkenntnisse über das Thema. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Empfehlungen für die weitere Forschung ergaben im Endeffekt eine neuartige Methode, die bisher unter den Strukturfondsbewertungen der vorsektoralen Selektion nach Regionen nicht berücksichtigt wurde. Die Methode kann Forschern und politischen Entscheidungsträgern in Europa von großem Nutzen sein und potenziell Daten liefern, die dazu beitragen können, die Wirtschaftspolitik auf regionaler Ebene völlig neu zu gestalten.

Die Projektresultate wurden über die Forschung betreffende wissenschaftliche Arbeiten und Zeitschriften in Europa und den USA verbreitet. Sie wurden auf beiden Seiten des Atlantiks durch Workshops und Konferenzen sowie durch politische Verbreitungsdokumente kommuniziert, die für die walisische Regierung bestimmt waren. Sobald man die Ergebnisse voll ausgeschöpft hat, werden bessere Auswirkungsmodelle in Erscheinung treten.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Life Sciences

Schlüsselwörter

wirtschaftliche Auswirkungen, ökonomische Einflussnahme, INTERIM, regionalwirtschaftliche Auswirkungen, ökonometrischer Input-Output
Datensatznummer: 191090 / Zuletzt geändert am: 2017-02-15
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