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Eine bessere Makroökonomik für eine gesündere Wirtschaft

Ein neuer makroökonomischer Rahmen soll dabei helfen, Arbeitsmärkte zu verbessern und Bankauktionen zu optimieren. Dieser soll außerdem den Weg für eine Vereinfachung der anwendungsbezogenen Arbeit in Handelsnetzwerken ebnen.
Eine bessere Makroökonomik für eine gesündere Wirtschaft
Die Mikroökonomik-Theorie ist von entscheidender Bedeutung, um Wirtschaftsleistung, Inflation und Arbeitslosigkeit zu verstehen. Innerhalb der Makroökonomik stellt das Gebiet passender Märkte und Auktionen („matching markets and auctions“) zunehmend ein wichtiges Instrument für die Zuteilung begrenzter Ressourcen an konkurrierende Einzelpersonen oder Betriebe dar.

Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des EU-finanzierten Projekts CPMMA (Complex preferences in matching markets and auctions) ein Rahmen geschaffen, der Matching- und Auction-Einstellungen miteinander verbindet. Es wurde beleuchtet, wie diese Einstellungen in einem Verhältnis zueinander stehen und wie dies Marktteilnehmern die Kommunikation ihrer immer komplexer werdenden Präferenzen ermöglicht.

Das Ergebnis eines solchen Rahmens kann dabei behilflich sein, die Leistung in Einsteiger-Arbeitsmärkten zu verbessern. Es können ebenfalls Auktionsvorgänge verbessert werden, um beispielsweise Finanzinstitutionen und EU-Mitgliedstaaten, die ihre Staatsschulden finanzieren möchten, Liquidität bereitzustellen.

Parallel dazu untersuchte das Team Trading-Netzwerke, um einen dezentralen Markt besser zu modellieren. Es wurden verschiedene Formen von Substituierbarkeit untersucht, eine wichtige Einschränkung in Bezug auf die Präferenzen von Marktakteuren für die Schaffung eines Gleichgewichts und sonstiger nützlicher Eigenschaften wie Matches, Auktionen und Tauschwirtschaften mit unsichtbaren Gütern.

Im Zuge von CPMMA wurden daraufhin neue substituierbare Präferenzen eingeführt, um Intermediäre mit Produktionskapazitäten zu modellieren, wobei hervorgehoben wurde, wie die Substituierbarkeit unter anderem bei Trade Endowments, Zusammenschlüssen und beschränkter Haftbarkeit erhalten bleibt. Dies ist Akteuren dabei behilflich, reichhaltigere Präferenzen zu skizzieren.

In dem zweiten Teil des Projekts berücksichtigte das Team Herausforderungen im Handelsnetzwerke-Rahmen. Es wurde betrachtet, inwiefern kooperative Lösungskonzepte in der Spieltheorie wie bspw. Stabilität auf koordinierte Abweichungen bei großen Gruppen von Akteuren angewiesen sind. Über CPMMA wurde zudem das Konzept eines Wettbewerbsgleichgewichts mit personalisierten Preisen untersucht und ermittelt, inwiefern diese genauer berechnet werden sollten.

Im Fokus eines weiteren untersuchten Themas stand, wie Ökonometriker unter Anwendung von Bedingungen, die sich aus kooperativen Lösungskonzepten oder aus Gleichgewichtsanforderungen ergeben, relevante Parameter besser einschätzen können. Dies führte dazu, dass untersucht wurde, wie Ökonometriker prüfen können, ob ein Ergebnis in einem bestimmten Markt diese Bedingungen erfüllt. Auf diese Weise haben die Projektergebnisse effektiv offengelegt, wie die anwendungsbezogene Arbeit in Handelsnetzwerken vereinfacht werden kann.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Life Sciences

Schlüsselwörter

Makroökonomik, Auktionen, Handelsnetzwerke, Matching Markets, CPMMA
Datensatznummer: 198765 / Zuletzt geändert am: 2017-06-06
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