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Eingehende Untersuchung der inneren Abläufe von Innovation für dringende gesellschaftliche Fragen 

Eine EU-Initiative sucht nach Antworten zu den Fragen, wie Innovationen entstehen und wie sie zu den aktuellen komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen. 
Eingehende Untersuchung der inneren Abläufe von Innovation für dringende gesellschaftliche Fragen 
Das von der EU finanzierte Projekt INNO-ACT (Innovation in action: Studying innovation in times of crisis) befasste sich kritisch mit Innovationen, um zu verstehen, wie und was die produzieren und wie sie zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen der Gesellschaft beitragen.

Um seine Ziele zu erreichen, führte das Projekt eine systematische Informationssuche und -abfrage durch. Es setzte auch ethnographische Forschungsmethoden ein, um Feldforschung unter Innovatoren und Innovationsfachleuten in verschiedenen Umfeldern zu betreiben. Um Innovation in der der Entstehung zu studieren, griff es auf Theorie und Methoden zurück, die von Anthropologen im Bereich techno-wissenschaftliche und Wissensexperten entwickelt wurden.

Das Team von INNO-ACT verband unabhängige akademische Bereiche zum Thema Innovation, die weitgehend als soziale, technologische und geschäftliche Innovationen kategorisiert wurden. Dies trug dazu bei, den Weg zu einer "Anthropologie der Innovation" zu ebnen. Dieser interdisziplinäre Ansatz überbrückt zeitgenössische intellektuelle Silos und erzeugt neue praktische und theoretische Einblicke zu einem Thema mit immensen praktischen Konsequenzen für Industrie, Politik und Gesellschaft.

Die Projektpartner gingen mehrere zusammenhängende Fragen an. Die erste war, wie sich Innovationen vor allem in der EU ergeben. Die zweite betrachtete, welche verschiedenen Bedeutungen, Diskurse und Werte von den verschiedenen Akteuren bei der Referenzierung von Innovationen verwendet werden. Die letzte konzentrierte sich auf die Umstände, unter denen Innovation entstand und der Gesellschaft als Ganzes positive Folgen brachte.

Die Forscher nutzten die erkenntnistheoretischen und empirischen Informationen des Projekts, um konkrete Empfehlungen bereitzustellen. Ziel dieser Vorschläge ist es, die Gestaltung künftiger Maßnahmen zu unterstützen. Dabei erlangten sie zu neuen technischen Kenntnissen, verbesserten fachliche Kompetenzen und steigerten Forschungskapazitäten und -kompetenzen in der Erforschung und dem Management von Innovation. Außerdem bauten sie ein neues professionelles Netzwerk auf.

Die Erkenntnisse führten zu 10 Artikeln, die auf internationalen Peer-Review-Konferenzen oder Workshops präsentiert wurden. Zurzeit werden sie für die Veröffentlichung überarbeitet.

Indem die meist vernachlässigte anthropologische Literatur und neuartige Ansätze zum Studium der Zeitgenossen miteinander verbunden wurden, erreichte INNO-ACT einen Fortschritt in der aktuellen Forschung zu Innovation. 

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Innovation, gesellschaftliche Herausforderungen, INNO-ACT, Innovationskraft, Krisenzeiten 
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