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Katalysator zur Reduktion von Stickstoffoxid

Eine zypriotische Universität hat einen Katalysator für die Reduktion von Stickstoffoxid entwickelt. Dieser katalysator hat nicht nur exzellente katalytische Eigenschaften, sondern zeichnet sich auch durch geringere Produktionskosten und durchweg umweltfreundliche Eigenschaften aus.
Katalysator zur Reduktion von Stickstoffoxid
In den modernen Gesellschaften geht mit allen technologischen Fortschritten und industriellen Aktivitäten stets auch Umweltverschmutzung einher. Da aber viele dieser Aktivitäten zugleich lebensnotwendige Dienste sind, ist die Beseitigung der Umweltverschmutzung schwierig, wenn nicht unmöglich. Alle Versuche zur Senkung umweltschädlicher Aktivitäten haben sich als extrem schwierig erwiesen. Gegenwärtig scheint die einzige durchführbare Lösung darin zu bestehen, diese umweltschädlichen Aktivitäten so zu modifizieren, dass weniger Schadstoffe entstehen.

Ein Forschungsteam einer zypriotischen Universität, das auf diesem Gebiet arbeitet, hat jetzt einen neuen Katalysator entwickelt, der einerseits Stickstoffoxid (NO) reduziert, das von Industriebetrieben oder Haushalten produziert wird, und andererseits selbst von einer umweltfreundlichen Technologie Gebrauch macht. Der Katalysator arbeitet auf Platinbasis, wird bei Vorhandensein von überschüssigem Sauerstoff, Wasser und/oder Schwefeldioxid (SO2) wirksam und nutzt Wasserstoff (H2) als Reduktionsmittel. Der Katalysator besitzt gegenüber Stickstoffoxid exzellente katalytische Eigenschaften im Hinblick auf z.B. Aktivität, Selektivität und Stabilität. Außerdem arbeitet er ausgezeichnet in einem Temperaturbereich von 100°C bis 400°C. Dies ist der weiteste Temperaturbereich, der bei dieser Art von chemischer Reaktion heute erzielbar ist. Schließlich dürften auch die Produktionskosten für diesen Katalysator sehr niedrig sein, da er weniger Platin enthält als andere Katalysatoren dieser Bauart.

Dieser neuartige Katalysator weist bedeutende Vorteile gegenüber den heute gängigen Verfahren auf, in denen Ammoniak verwendet wird. Es ist nicht toxisch und weitaus einfacher zu handhaben. Hinzu kommt, dass die Endprodukte der chemischen Reaktion keine Kohlenstoffverbindungen enthalten und somit nicht zum Treibhauseffekt beitragen.
Datensatznummer: 81199 / Zuletzt geändert am: 2005-09-18
Bereich: Industrielle Technologien