Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Neuartige störungssichere Flutlichttechnik

Es wurde ein Flutlicht entwickelt, dass selbst dann noch Licht spendet, wenn das erste Filament kaputtgeht. Ein spanischer Erfinder entwickelte das neuartige System, das sich auf ein Multifilament-Verfahren stützt, um den Betriebsausfall des ersten Filaments aufgrund eines Defekts, der Abschaltung oder der altersbedingten Erschöpfung auszugleichen.
Neuartige störungssichere Flutlichttechnik
Diese neuen Glühlampen verfügen über doppelte, dreifache oder sogar mehrfache Filaments. Im Falle eines Beleuchtungsausfalls stützt sich das System auf einen elektronischen Kreislauf, der das Problem erkennt und dann auf das fehlende Lichtelement umschaltet. Wenn das passiert, geht automatisch eine Kontrolleuchte an, die anzeigt, dass ein Filament ersetzt wurde. Die erforderliche Spannung wird über einen analogen/digitalen Konverter zugeführt. Dieser bearbeitet das Signal und bestimmt das genaue Problem. An diesem Punkt nimmt die sekundäre Lampe den Betrieb auf.

Dieses neue System verfügt über verschiedene Vorteile. Die Multifilament-Innovation kann sogar die Lebensdauer der Lampe verlängern und durch die Nutzung des zweiten Filaments eine Beleuchtung garantieren. Darüber hinaus bedeuten die geringen Kosten eine Senkung der Wartungsausgaben um mindestens 50%.

Die Technik ist umweltfreundlich, da weniger Material wieder aufbereitet werden muss. Der größte Vorteil des Systems liegt aber vielleicht in seiner ausgedehnten Anwendbarkeit, da es bei jedem elektrisch betriebenen Gerät oder Mechanismus eingesetzt werden kann. So kann es für Verkehrsampeln, Sicherheitssysteme, in Krankenhäusern und in Fahrzeugen eingesetzt werden, wo überall eine permanente Beleuchtung zur Gewährleistung der Sicherheit erforderlich ist. Für die Technologie wurden bereits Patente angemeldet und Prototypen sind zu Demonstrationszwecken für potenzielle Lizenzpartner aus der Industrie verfügbar.
Datensatznummer: 81803 / Zuletzt geändert am: 2005-09-18
Bereich: Energie
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben